Bischof Fürst empfängt Repräsentant chaldäischer Christen

Bischof Fürst empfängt Repräsentant chaldäischer Christen

Seit Januar 2011 gibt es für die rund 300 chaldäisch-katholische Familien in Stuttgart eine eigene Gemeinde

v.l.n.r.: Bischof Fürst, Msgr. Najim, Pfarrer Sleewa Majeed

Am Montag, den 14. März, bekam Bischof Fürst in Rottenburg Besuch des Repräsentanten der aus dem Irak geflohenen chaldäischen Christen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der Apostolische Visitator der Chaldäer in Europa, Msgr. Philip Najim ware zu Gast im Bischofshaus.

Begleitet wurde Msgr. Philip Najim von Pfarrer Sizar Sleewa Majeed, dem von der Diözese Rottenburg-Stuttgart bestellten Seelsorger der Christen aus dem Irak.

Zum 1. Januar 2011 hatte Bischof Fürst auf Ersuchen des Patriarchen von Babylon, dem Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche, die Gemeinde in Stuttgart errichtet. Mit einem feierlichen Gottesdienst, am 13. März, wurde die Gemeindegründung in der Kirche St. Clemens in Stuttgart-Botnang vollzogen. Als Gottesdienstort steht den Christen aus dem Irak seither die zur Botnanger Kirchengemeinde St. Clemens gehörende Christus-Erlöser-Kirche zur Verfügung gestellt.

Aufgrund von Verfolgung in ihrem Heimatland wurden in den letzten Jahren insgesamt 10.000 chaldäische Flüchtlingsfamilien aus dem Irak von der Europäischen Union aufgenommen. Etwa 300 davon leben zur Zeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er freue sich, dass die Diözese den chaldäischen Christen nach all den Jahren schwerer Verfolgung in ihrer Heimat hier einen Ort des Willkommens und der Sicherheit geben könne, in der sie in Freiheit ihren Glauben leben können, so Bischof Fürst beim Treffen am Montag.

Pressemitteilung drs/Thomas Broch

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