Über 3000 chaldäisch-katholische Pilgerinnen und Pilger in Trier

Für die Einheit der Christen in der ganzen Welt 20.04.12

Über 3000 chaldäisch-katholische Pilgerinnen und Pilger in Trier

Chaldäerinnen beim Gottesdienst im Innenhof des Trierer Priesterseminars.

Trier – Der Gedanke der Einheit stand im Mittelpunkt der Wallfahrt von über 3000 chaldäisch-katholischen Christen, die am 20. April aus ganz Europa nach Trier gekommen waren. Der Apostolische Visitator der chaldäischen Christen in Europa, Philip Najem,  griff in seiner Predigt während eines Freiluftgottesdienstes im Innenhof des Trierer Priesterseminars das Leitwort der Wallfahrt “und führe zusammen, was getrennt ist” auf und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Wallfahrt so viele chaldäisch-katholische Christen, die in ganz Europa zerstreut in der Diaspora lebten, zusammengeführt habe. Die “göttliche Liturgie” nach dem chaldäischen Ritus wurde in Aramäisch, der Sprache Jesu, gefeiert.

“Das Gebet um die Einheit der Christen in der ganzen Welt ist das Anliegen, das wir mit dieser Wallfahrt verbinden”, hatte zuvor der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters in seiner Begrüßung betont, bevor er das Trierer Pilgergebet, dem das Leitwort der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 entnommen ist, auf Englisch vorbetete und die Pilger segnete.

“Sehr froh” seien die Pilger über ihre Wallfahrt nach Trier, berichtete Pater Paulus Sati nach dem Gang der chaldäisch-katholischen Gäste zum Schrein mit der Tunika. Der Redemptorist, der im Presbyterium der chaldäisch-katholischen Priester in Europa mitarbeitet, betreut nach eigenen Angaben von Belgien aus die chaldäischen Gemeinden in Luxemburg, im Saarland sowie in Trier und Bitburg. In Trier seien Pilger aus Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Schweden und Luxemburg und den Niederlanden zusammengekommen, berichtete Sati. Die meisten stammten ursprünglich aus dem Irak, viele kämen aber auch aus Syrien und der Türkei.

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