Theology

Eucharistischer Kongress 2013

Eucharistischer Kongress 2013

Eine Frau erhält von einem Priesters die heilige Kommunion.
Eucharistiefeier. © KNA-Bild

50 Jahre Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils – die Deutsche Bischofskonferenz lädt im Jahr 2013 zu einem Nationalen Eucharistischen Kongress in das Erzbistum Köln ein. Damit möchten die deutschen Bischöfe an das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) erinnern und sich den eucharistischen Fragen und Anforderungen wieder neu stellen.

Der Nationale Eucharistische Kongress im Rahmen des mehrjährigen Gesprächsprozesses findet vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln statt. Die Vollversammlung der deutschen Bischöfe hat sich für dieses Leitwort entschieden:

„Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68)

Organisiert wird der Kongress durch einen Lenkungsausschuss unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner. Stellvertretender Vorsitzender im Lenkungsausschuss ist Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

Vor Ort in Köln übernimmt das Projektbüro Eucharistischer Kongress 2013 die Vorbereitung.

 

Eucharistischer Kongress Thema bei der Vollversammlung in Trier

Die Vorbereitungen für den nationalen Eucharistischen Kongress waren am 19. Februar 2013 Thema bei der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Trier.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und Joachim Kardinal Meisner, der Erzbischof von Köln, sowie Msgr. Robert Kleine, der Sekretär des Eucharistischen Kongresses, haben in einem Pressegespräch vom aktuellen Stand der Planungen für das Glaubensfest berichtet.

Zur Pressemitteilung und den Statements vom 19.02.2013

 

„Wie können wir Gott verehren?“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch:

„Wie können wir Gott verehren? Das fragen sich viele Menschen. Vor einem halben Jahrhundert hat das II. Vatikanische Konzil zu diesem Thema eine wegweisende Antwort mit der damals verabschiedeten Liturgiekonstitution gegeben. Daran erinnern wir uns im Jahr 2013. Dieses Jubiläum ist für die Deutsche Bischofskonferenz eine gute Gelegenheit, besonders für die Eucharistie zu danken und zu einem Eucharistischen Kongress einzuladen, den für sie das Erzbistum Köln ausrichten wird. Der Eucharistische Kongress ist Teil des Gedenkens an das II. Vatikanische Konzil. Dessen Abschluss vor 50 Jahren, also im Jahr 2015, wird ein großes Fest der Weltkirche und der Kirche in Deutschland sein.“

Was ist ein Eucharistischer Kongress?

Durch Feier, Anbetung und Katechese Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie besser kennen und lieben lernen

Jugendliche beten und sind im Gespräch in einer Halle der Kölner Messe.
Weltjugendtag 2005: Jugendliche im Beichtgespräch.

Ein eucharistischer Kongress kann sowohl national als auch international stattfinden. Auf nationaler Ebene findet er sich – wie auch 2013 in Köln – auf Beschluss der Bischofskonferenz zusammen, oder nach Ermessen der einzelnen Ortsbischöfe in den jeweiligen Diözesen. Ein Internationaler Eucharistischer Weltkongress kommt auf Vorschlag des Päpstlichen Komitees für die eucharistischen Weltkongresse und nach Verkündung durch den Papst zusammen.

Im Zentrum eines Eucharistischen Kongresses stehen Gottesdienst, Anbetung, Glaubensverkündigung, Glaubensvertiefung und die Frage nach der Lebensführung aus dem Glauben. Wortgottesdienste, theologische Vorträge und gemeinsame Gebete werden dabei abgestimmt auf das spezielle Thema des Kongresses.

Während der Kongresstage sollen die Gläubigen gemeinsam bezeugen, dass Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie die Mitte des Lebens, der Kirche, und ihrer Sendung ist. In der Eucharistie wird dem letzen Abendmahl Jesu Christi, seines Todes und seiner Auferstehung gedacht. Sie ist eines der sieben Sakramente, in denen in den Opfergaben von Brot und Wein die Gegenwart Christi erfahrbar wird. Jesu Tod und Erlösung der Menschheit wird in der Eucharistie verkündet. Dabei ist Jesus Christus in den Gaben von Brot und Wein vergegenwärtigt.

Durch intensive spirituelle und pastorale Vor- und Nacharbeit sind die Ortskirchen auch über die Feierlichkeiten des eucharistischen Kongresses hinaus gefordert und tragen die Ergebnisse und Anregungen weiter.

 

Ein Blick zurück

Der erste Eucharistische Weltkongress 1881 in Lille (Frankreich)
„Das derzeitige große Übel der religiösen Gleichgültigkeit ist, dass man nicht auf Jesus Christus als den eigentlichen Erlöser und Gott zugeht. Man gibt das einzige Fundament, das einzige Gesetz, die einzige Gnade des Heils auf“, so der Wegbereiter der  Eucharistischen Weltkongresse, der hl. Peter Julian Eymard (1811 –1868). Seine geistige Schülerin, Emilie Tamisier (1834- 1910) organisierte daraufhin, allen Schwierigkeiten trotzend, den ersten Eucharistischen Weltkongress im Jahr 1881 in Lille.

Eucharistische Weltkongresse in Deutschland
Bisher fanden in Deutschland zwei internationale Eucharistische Weltkongresse statt: der 20. Eucharistische Weltkongress vom 4. bis zum 8. August 1909 in Köln und der 37. Eucharistische Weltkongress vom 31. Juli bis zum 7. August 1960 in München unter dem Motto „Pro mundi vita/ Für das Leben der Welt“.

Kanada 2008
Der letzte Eucharistische Weltkongress 2008 in Quebec (Kanada) stand unter dem Thema „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt“ und begann am 15. Juni 2008  für die Dauer einer Woche.

Köln als Gastgeber 2013

Blick auf den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke. © WJT
Blick auf den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke. © WJT

Das Erzbistum Köln freut sich sehr, nach dem Weltjugendtag 2005 nun erneut Gastgeber eines so wichtigen Glaubensereignisses sein zu dürfen. Erzbischof Joachim Kardinal Meisner möchte ein „wichtiges Zeichen des Glaubens in der Öffentlichkeit“ setzen und in diesem Rahmen ebenfalls das 1.700 jährige Bestehen des Erzbistums Köln feiern.

 

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Das Zweite Vatikanische Konzil

Das Zweite Vatikanische Konzil

Ein halbes Jahrhundert alt, aber nicht veraltet

Ob man den durch Papst Johannes XXIII. geprägten Begriff des „aggiornamento“ verwendet oder es mit dem Leitwort des Katholikentages 2012 „Einen neuen Aufbruch wagen“ beschreibt, die Botschaft bleibt gleich.

Bischöfe sitzen in der Konzilsaula des Petersdoms.
Das Zweite Vatikanische Konzil war ein Ereignis mit Weitsicht. © KNA-Bild, Bonn

Die Kirche muss sich den sich wandelnden Anforderungen der Zeit stellen, um im Leben der Menschen bedeutsam und wirksam zu bleiben. Die Kirche hat so die bleibende Aufgabe, in die Welt hineinzuwirken. Das Zweite Vatikanische Konzil, das am 11. Oktober 1962 durch Papst Johannes XXIII. eröffnet wurde, hat dafür Wegweisendes geleistet.

Beim Zweiten Vatikanischen Konzil debattierten rund 2.800 Konzilsväter – der Papst mit Bischöfen aus der ganzen Welt – zwischen 1962 und 1965 im Petersdom zu Rom vorrangig über folgende Fragestellungen:
Wie kann die katholische Kirche ihre Botschaft unter den Rahmenbedingungen der modernen Welt und des weltanschaulichen Pluralismus angemessen verkünden? Wie kann eine Reform der Liturgie und wie eine solche der Priesterausbildung aussehen? Wie ist es um die Einheit der Christen, die Ökumene, bestellt und auf welche Weise lässt sich eine Aussöhnung von Kirche und Judentum herbeiführen?

Diese wichtigen Fragen wurden in einem Zeitraum von vier jeweils mehrmonatigen Sitzungsperioden diskutiert und brachten als Ergebnis 16 Dokumente hervor: vier Konstitutionen, neun Dekrete und drei Erklärungen.

 

Überraschende Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils durch Papst Johannes XXIII.

Er wurde als „Papst des Übergangs“ bezeichnet und stieß doch nachhaltige Veränderungen in der Katholischen Kirche an: Papst Johannes XXIII. – wegen seiner Bescheidenheit und Volksnähe auch „il Papa buono“ (der gute Papst) genannt – kündigte bereits wenige Monate nach seiner Wahl die Einberufung eines ökumenischen Konzils an. Schon bald nahm die erste Vorbereitungskommission ihre Arbeit auf, weitere Kommissionen und Sekretariate folgten.

Am 25. Dezember 1961 berief Papst Johannes XXIII. dann mit der Apostolischen Konstitution „Humanae Salutis“ offiziell das Konzil ein. Die Eröffnung wurde auf den 11. Oktober 1962 festgelegt – das Hochfest der Gottesmutter Maria, das heute am 1. Januar gefeiert wird.

 

Die vier Sessionen des 21. Ökumenischen Konzils

Das Zweite Vatikanische Konzil erstreckte sich über vier Sessionen, die jeweils zwei bis drei Monate dauerten. Im Vorfeld des Konzils waren von der Kurie und den Vorbereitungskommissionen 72 Textentwürfe (Schemata) erarbeitet worden, die im Verlauf des Konzils diskutiert, verändert oder auch verworfen wurden.

 

1. Session: 11. Oktober bis 7. Dezember 1962

2.540 Konzilsmitglieder zogen in den Petersdom ein. Nach der Heiligen Messe und einer feierlichen Eröffnung und Begrüßung begannen die Konzilsväter mit der Diskussion der Schemata.

Zwei Kardinäle stehen nebeneinander und diskutieren.
Zwei Kardinäle im Gespräch: Das Konzil bot Gelegenheit zur Begegnung und Diskussion. © KNA-Bild, Bonn

Schnell waren Schwierigkeiten innerhalb des Verfahrens erkennbar: Nach einem Monat waren erst drei von acht Kapiteln der ersten und nicht einmal umfangreichsten der 72 Textvorlagen in einer Lesung beraten. Papst Johannes XXIII. griff auf verschiedene Arten in das Verfahren ein, um den Prozess zu beschleunigen.

Zwar brachte die erste Session trotz dieser Bemühungen keine schriftlichen Ergebnisse hervor, doch konnte das Zusammenwirken von Primat und Episkopat als das greifbarste und vielleicht wichtigste innerkirchliche Ergebnis festgestellt werden. Zudem fand durch die Begegnung und das intensive Gespräch eine spürbare Annäherung der Konzilsväter untereinander statt.

 

2. Session: 29. September bis 4. Dezember 1963

Nachdem Papst Johannes XXIII. am 3. Juni 1963 verstorben war, wurde die zweite Session des Konzils von dem am 21. Juni 1963 neu gewählten Papst Paul VI. fortgeführt.

Als Neuheit galt in dieser Session die Anwesenheit von zwölf Laien als Auditoren. Weiterhin vereinfachte und beschleunigte die Einsetzung von vier Moderatoren  die Arbeitsweise des Konzils. Die Kardinäle Julius Döpfner (Deutschland), Giacomo Lercaro (Italien), Léon-Joseph Suenens (Belgien) und Grégoire-Pierre Agagianian (Georgien) übernahmen diese Aufgabe. Das neue Prozedere führte zu klareren Mehrheitsverhältnissen bei Abstimmungen und konkreteren Ergebnissen.

Als Ergebnisse der zweiten Session wurden beim feierlichen Abschluss am 4. Dezember zwei Dokumente verkündigt:

Zum Ende der Session kündigte Papst Paul VI. überraschend eine Pilgerreise ins Heilige Land an, die ihn im Jahr 1964 nach Jordanien und Israel führte.

 

3. Session: 14. September bis 21. November 1964

Die Eröffnung (wie auch der Abschluss) der dritten Session wurde durch eine Konzelebration des Papstes mit 24 Konzilsvätern gestaltet, die eine ausdrucksvolle Darstellung des einen Priestertums Christi und der bischöflichen und priesterlichen Kollegialität war.

 

Laien und Ordens-Oberinnen in der Konzilsaula.
Erstmals konnten auch Laien und Ordens-Oberinnen als Auditoren am Konzil teilnehmen. © KNA-Bild, Bonn

Bei dieser Session nahmen erstmalig auch weibliche Auditoren, zumeist Ordens-Oberinnen, teil.

Die zentralen Diskussionsthemen betrafen das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, die religiöse Freiheit, die Rolle der Kirche in der „heutigen“ Welt (Schema 13) sowie die Missionstätigkeit der Kirche.

 

Die dritte Session brachte folgende Schriften als Ergebnisse hervor:

4. Session: 15. September bis 8. Dezember 1965

Papst Paul VI. reiste am 4. Oktober 1965 im Namen der Konzilsväter nach New York, um vor den Vereinten Nationen in eindringlicher Weise für den Frieden in der Welt zu sprechen.

Am 18. Oktober referierte erstmals ein Laie – der als Apostel der Aussätzigen bekannte Franzose Raoul Follereau – vor den Konzilsvätern. Er äußerte sich zum Schema 13, das die Rolle der Kirche in der „heutigen“ Welt behandelt und über die am 16. Dezember endgültig abgestimmt wurde.

Im Rahmen der vierten Session eröffnete Papst Paul VI. den Seligsprechungsprozess seiner Vorgänger Pius XII. und Johannes XXIII. und sprach den maronitischen Mönch Antonius aus dem Libanon selig – ein ökumenisch bedeutsames Zeichen.

Mit der Veröffentlichung der letzten Dokumente erklärte Papst Paul VI., das Zweite Vatikanische Konzil richte eine Botschaft des Vertrauens an die Welt. Den Höhepunkt bildete eine Erklärung, die zur gleichen Zeit von Paul VI. in Rom und dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Athenagoras I., verlesen wurde. Darin wurde die vor 900 Jahren gegenseitig ausgesprochene Exkommunikation zwischen Rom und Konstantinopel aufgehoben.

Am 8. Dezember 1965 endete das Konzil mit einer feierlichen Messe. Die folgenden Dokumente bildeten den Abschluss der vierten Session und damit des Zweiten Vatikanischen Konzils:

Vier Schlüsseldokumente mit nachhaltiger Wirkung

Die vier im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils verfassten Konstitutionen bildeten die Schlüsseldokumente, deren Inhalte weitreichende Veränderungen mit sich brachten.

So formulierte die Konstitution „Lumen gentium“ ein neues Kirchenverständnis, demzufolge die Kirche das pilgernde Volk Gottes ist, in dem jeder Einzelne Mitverantwortung trägt. Aus der Konstitution über die Liturgie erwuchs die 1970 umgesetzte Reform des Gottesdienstes und der Sakramente sowie die Einführung der Volkssprache gegenüber dem Lateinischen als alleiniger Liturgie-Sprache.

Bischöfe auf ihren Plätzen in der Konzilsaula.
Die Konzilsväter erarbeiteten gemeinsam 16 Dokumente mit weitreichender Wirkung. © KNA-Bild, Bonn

In der Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute „Gaudium et spes“ äußerte sich das Konzil zu den Problemen der Moderne. Hier setzt auch die Aufforderung von Papst Johannes XXIII. an, der zum „aggiornamento“ und damit zu einer notwendigen Öffnung der katholischen Kirche angesichts der Zeichen der Zeit aufgerufen hatte.

Die Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung „Dei verbum“ erkannte die Ergebnisse und die Legitimität der wissenschaftlichen Erforschung der Heiligen Schrift an.

In den weiteren Dokumenten – den Dekreten und Erklärungen – werden u. a. die Religionsfreiheit und der verstärkte Dialog mit Andersgläubigen betont, Themen, die heute aktueller denn je sind. Darauf bezieht sich auch das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene „Jahr des Glaubens“, das am 11. Oktober 2012 – dem 50. Jahrestag der Konzilseröffnung – beginnen wird. Der Papst ermutigt in diesem Zusammenhang dazu, „den Weg des Glaubens wiederzuentdecken, um die Freude und die erneuerte Begeisterung der Begegnung mit Christus immer deutlicher zutage treten zu lassen“ und so der tiefen Glaubenskrise in der modernen Gesellschaft entgegenzuwirken.

LA RESURRECTION

LA RESURRECTION
Dans l’histoire du christianisme, la croyance en la résurrection du Christ est fondée sur les témoignages des apôtres (ainsi que d’autres témoins) qui sont relatés dans les 4 Evangiles et dans le 1er Epitre de Saint Paul au Corinthiens (15, 3-8) : « Je vous ai transmis ceci d’abord, comme je l’avais reçu moi-même, que le Christ est mort pour nos péchés, en accord avec les Écritures ; qu’il a été enseveli, et qu’il est ressuscité le troisième jour, en accord avec les Écritures ; qu’il s’est montré à Pierre, et ensuite aux Douze. Il s’est montré ensuite à plu s de 500 frères à la fois, dont quelques-uns sont morts mais la plupart sont encore vivants.  Il s’est montré à Jacques et ensuite à tous les apôtres.  Et il s’est montré à moi – j’allais dire à l’avorton – le dernier de tous. »
Cette épître, écrite 20-25 ans après les évènements de la crucification et de la résurrection, est l’un des textes le plus précoce du Nouveau Testament. Les témoins occultes qui ont vu la mort de Jésus et l’on vu après sa résurrection, qui ont entretenus des contacts avec lui pendant une certaine période, étaient encore vivants et nombreux. Ce sont eux, par l’expérience qu’ils ont vécu avec le Maitre, perpétuant la pratique de la prière et du partage du repas eucharistique, ont formé la première communauté chrétienne.
Signification biblique du terme « Résurrection »
Bien que l’Ancien Testament fasse déjà allusion à des résurrections, c’est dans le Nouveau Testament que l’on trouve un traitement de la question de la résurrection en tant qu’objet propre de foi.
Elle est généralement désignée par le terme grec ανάστασις (anastasis), signifiant littéralement « (re)lèvement » ou action de lever ou d’être levé une nouvelle fois, c’est-à-dire à partir d’une position couchée, évoquant le sommeil ou l’abandon, probablement dans le même sens que la racine araméenne M-q ou hébraïque קום (qouwm)
D’après les écrits du Nouveau Testament, la résurrection, ou relèvement, implique la mort physique (selon saint Paul, les corps des vivants et des morts seront transformés, devenant immortels, I Cor 15, 42-44), mais pas seulement. La résurrection, dans le christianisme, est une réalité qui peut être comprise de diverses manières, aussi bien en tant que « retour à la vie physique » qu’en tant que « symbole de l’œuvre de foi » (point précisément évoqué par Jésus-Christ et particulièrement développé par Paul).
Les résurrections dans la Bible
Dans l’Ancien Testament
  • Résurrection du fils de la veuve par Élie (1 Rois 17:17-24)
  • Résurrection du fils de la Shunamite par Élisée (2 Rois 4:18-37)
  • Résurrection d’un Israélite par les ossements d’Élisée (2 Rois 13:21)
Dans les Évangiles
  • Résurrection de la fille de Jaïre par Jésus (Marc 5:22-43)
  • Résurrection du fils de la veuve par Jésus (Luc 7:11-17)
  • Résurrection de Lazare par Jésus (Jean 11:1-43)
  • Résurrection des saints à la mort de Jésus (Matthieu 27:52-53)
Dans les Actes des Apôtres
  • Résurrection de Tabitha par Pierre (Actes 9:36-42)
  • Résurrection d’Eutyque par Paul (Actes 20:7-12)
La résurrection de Jésus diffère toutefois de ces autres instances de “résurrection” puisqu’elle n’est pas un simple retour à la vie terrestre (réanimation à une vie mortelle) mais le passage à la vie nouvelle, immortelle  en Dieu. Selon l’apôtre Paul, ceux et celles qui ressusciteront à la suite de Jésus Christ (ou “en Jésus Christ”) renaîtront à la vie éternelle avec un “corps spirituel” différent du corps mortel.
La résurrection et la raison
Il y a plus d’un siècle, en 1867 les plus érudits des athées anglais se rencontrèrent pour réfléchir comment renverser le christianisme. Ils décidèrent que chacun d’eux travaillerais à renverser scientifiquement un des articles de Crédo qui est le fondement de la foi chrétienne. Le président du groupe lord Brighton prit sur lui le fardeau de renverser la vérité sur la résurrection. Pour la rencontre de présentation des résultats qui était fixée trois ans plus tard, lord Brighton a prit la parole le premier : « Messieurs, le plus cher désir de mon cœur a été de toujours servir la vérité. Aujourd’hui je me tiens devant vous pour rendre honneur à la vérité. Mon discours sera bref. J’ai travaillé pendant trois années pour renverser la foi en résurrection de Jésus, mais la résurrection m’a vaincu. Mes recherches m’ont convaincu que du tombeau vide de Jésus à Jérusalem le chemin conduit tout droit à Rome, à saint Pierre qui est le témoin de la résurrection. J’ai décidé de devenir catholique »
Comment pouvons-nous apporter crédibilité à toutes ces choses irrationnelles dans un monde qui semble privilégier la raison et le raisonnement ? Tout au long de l’histoire de l’Eglise des hommes d’idéologies différents ont voulu remettre la mort et la résurrection en question, en prétendant que la résurrection est une idée ou croyance qui c’est développé tardivement et a pris forme dans les Ecritures. Ainsi les miracles  sont des belles légendes inventées par l’homme.
Bien entendu ceux qui ne croient pas ne pourrons pas comprendre que la foi n’est pas une affaire de science mais de confiance. « Heureux ceux qui croient sans avoir vu » (Jean 20, 29).
Pour l’athée le monde n’est que le produit du hasard et de la nécessité, Dieu a été inventé par l’Homme, pour répondre à ses angoisses existentielles.
Pour le croyant Dieu est le créateur, il veut préserver la liberté de l’Homme, il accepte de ne pas intervenir et d’être d’une certaine façon « le tout puissant impuissant ».
Pour s’approcher de l’homme qui se base sur la raison, prenons le principe suivant : au jour d’aujourd’hui, aucun spécialiste sérieux ne nie l’existence de Jésus dans l’histoire, un juif né en Galilée et mort crucifié à Jérusalem, autour de ses 33 ans.
Un historien juif du premier siècle nommé « Flavius Joseph », écrivait dans son principal ouvrage intitulé « Antiquité juive » (XVIII, 63-64) : « Vers le même temps vint Jésus, homme sage, si toutefois il faut l’appeler un homme. Car il était un faiseur de miracles et le maître des hommes qui reçoivent avec joie la vérité. Et il attira à lui beaucoup de Juifs et beaucoup de Grecs. C’était le Christ. Et lorsque sur la dénonciation de nos premiers citoyens, Pilate l’eut condamné à la crucifixion, ceux qui l’avaient d’abord chéri ne cessèrent pas de le faire, car il leur apparut trois jours après ressuscité, alors que les prophètes divins avaient annoncé cela et mille autres merveilles à son sujet. Et le groupe appelé d’après lui celui des Chrétiens n’a pas encore disparu ».
Si la résurrection de Jésus n’avait pas eu lieu, quelles en seraient les conséquences logiques ? Les Evangiles et les Actes mentiraient alors sur un point essentiel, les textes correspondant seraient inventés. Dans ce cas, est-ce que les Ecrits paraissent compatibles avec une telle hypothèse ? Est-ce que le christianisme aurait eu le même essor ?
Si la résurrection n’avait pas eu lieu, les Evangiles n’auraient pas été écrits. Plus encore, la communauté initiale n’aurait pas survécue. Au contraire, car la conviction des chrétiens est basée sur des données historiques et suivant l’évènement de la résurrection.
Les disciples ne croyaient pas uniquement à la résurrection de Jésus mais également à leur certitude du tombeau vide.
Certains supposent que les autorités juives auraient retiré le corps du tombeau pour éviter qu’il soit vénéré par ses adeptes. Cette hypothèse ne tiens pas : tout d’abord en raison du sabbat, ensuite car le tombeau était dans la propriété privée de Joseph d’Arymathie (le tombeau était creusé pour sa propre famille). Il était croyant et il n’aurait pas fait sans informer ses disciples. Cette allégation est démentie dans l’Evangile de Saint Matthieu chapitre 28.
L’Evangéliste explique que cette prétention qui avait été promus par les juifs lorsqu’il avait constaté que le tombeau était vide, pour déjouer la réalité de la résurrection (Matthieu 28, 11-15).
La Résurrection est la Vie
La résurrection de Jésus est un évènement qui échappe à la vue de l’Homme. D’ailleurs aucun évangéliste ne la décrit, car Jésus entre dans une existence différente de la vie terrestre. Jésus passe de la mort à la vie, de ce monde auprès du Père. Ne cherchons pas à établir un itinéraire de la résurrection, désormais Jésus n’est pas conditionné ni par le temps ni par les distances, Il apparait aux temps et aux lieux qu’il a choisi pour fortifier les siens et leur faire connaitre la plénitude d e la nouvelle vie.
Un point important à signaler : dans les apparitions après la résurrection, Jésus échappe à nos sens, nous ne le reconnaissons plus par nos yeux mais avec un regard nouveau à la lumière de la foi. Par cette lumière nous le reconnaissons présent et agissant en nous. Les chrétiens découragés ne sont pas abandonnés, Jésus en personne marche avec nous, comme il a cheminé avec les disciples d’Emmaüs.
Quelle heureuse découverte ! Jésus est vivant ! Il a vaincu à travers l’abime de la souffrance, des épreuves et des humiliations qu’on lui a fait subir. A compter de cette nuit merveilleuse, toute autorité dans le ciel et sur la terre lui a été donné. Pour les apôtres Il est difficile de croire en la résurrection après la défaite de la Semaine Sainte. Mais après les apparitions, tout ce qu’il a dit leur revient et leur cœur est rempli de joie, ils sont convaincus que le Christ est vraiment ressuscité.
Avec les témoins de la résurrection, nous faisons l’expérience que Dieu ne peut pas être tué. Comme eux nous sommes convaincus que Celui auquel nous avons fait confiance, avec lequel nous avons lié toute notre vie et notre avenir, est plus fort que Ann, que Caïf, et plus fort que Pilate et ses soldats, plus fort que les clous et la croix, et même plus fort que la mort et la pierre roulée devant son tombeau.
Donc la vie est plus forte que la mort et désormais personne ne peut passer avec indifférence à coté du ressuscité. La résurrection n’est pas tant un fait que l’on doit évoquer et fêter, mais une réalité à  vivre chaque jour. Car la vie véritable consiste en l’union de l’homme avec Dieu. Comme Jésus lui-même a dit « celui que mange mon corps et boit mon sang demeure en moi et moi en lui »
Le croyant c’est celui qui vit cette union et sa présence. C’est celui qui croit que la mort a été vaincue, le Christ est ressuscité, la conversion et le pardon des péché sont proclamés à toutes les nations en son nom, jusqu’à la fin du monde. Et nous en sommes les témoins.
Père Sabri ANAR
Curé de la paroisse Saint Thomas Apôtre
Sarcelles, France
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